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  • Grace RICHARDSON

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit sind die Reha-Einrichtungen schon heute Leidtragende der Krise in bislang ungeahntem Ausmaß. Nicht nur die Belegung mit Patienten an denen elektive Eingriffe vorgenommen werden sollten ist eingebrochen, in allen Bereichen bewegen sich viele Einrichtungen nahe Null und auf diesem Niveau wird es vorerst auch bleiben. Der Rettungsschirm ist noch nicht da und es ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig unklar, inwieweit denn die Reha-Kliniken am Ende überhaupt hiervon profitieren können.


Geplant ist, die Akutkliniken durch die Verlegung leichterer und mittlerer Krankheitsfälle zu entlasten. Somit können sich die Akuthäuser vor allem auf die Versorgung der Covid-19-Patienten konzentrieren und insbesondere Kapazitäten für die intensivmedizinische Versorgung Schwerstbetroffener aufbauen. So weit - so gut.


Aber...


Zum Ausgleich sollten die Rehakliniken eigentlich Zahlungen für leerstehende Betten erhalten. Der aktuelle Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht jedoch eine pauschale Kompensation für die Akutkliniken vor. Für die Vorsorge- und Rehakliniken ist gar keine Finanzierung vorgesehen. Ein wirtschaftlicher Betrieb wird so unmöglich. Die Umsatzeinbußen für den Reha Bereich, die nicht nur durch den Wegfall planbarer Operationen und Behandlungen entstehen, können von den Kliniken, Stand Heute, nicht aufgefangen werden.


Die Geschäftsführer befinden sich in großer Sorge, zumal die Insolvenzantragspflicht mit allen dramatischen Folgen der persönlichen Haftung bislang in unverändertem Umfang Fortbestand hat. Es ist den Rehakliniken in dieser spezifischen Lage dringend zu empfehlen, professionellen Beistand und juristische Haftungsabsicherung in Anspruch zu nehmen.


Das Thema Liquidität ist durch die Covid-19 Problematik noch mehr in den Vordergrund gerückt als dies bisher schon der Fall war. Jeder Klinikbetreiber bzw. Klinikgeschäftsführer muss es in den nächsten Monaten als seine dringlichste Aufgabe ansehen, Liquidität zu beschaffen – Liquidität auf allen zur Verfügung stehenden Wegen, die Beschaffung durchgeführt von professionellen Liquiditätsexperten. Es reicht nicht aus, auf die Beschlüsse der Bundesregierung zu warten und sich auf einen Rettungsschirm zu verlassen. In der aktuellen Krise muss es das vornehmliche Ziel sein, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und, neben gesetzlichen Neuerungen und Rettungsschirm, alle Potenziale der Liquiditätsbeschaffung zu heben.


Das INOG Institut hat seine Kapazitäten im Angesicht dieser Krise ausgeweitet und bietet umfassende Beratung von Spezialisten, Fachanwälten für Insolvenzrecht und Sanierungsexperten an. Denn das ist wichtiger denn je.

  • August Jean PHILLIP

Die deutschen Kliniken und Krankenhäuser erwarten, dass die Zahl ihrer Corona-Patienten sich bis Ende der Woche verdreifacht. Sollte es bis dahin 20.000 bestätigte Infektionsfälle in Deutschland geben, sei damit zu rechnen, dass davon bis zu 1500 Patienten in den Krankenhäusern behandelt werden müssten, sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, den Funke-Zeitungen. Die Krankenhäuser seien aber auf einen solchen Anstieg vorbereitet, versicherte er. "Das würde sie nicht überfordern."


Trotzdem sorgt sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Nicht um deren Patientenversorgung, sondern um die Liquidität der Kliniken im Land. DKG-Präsident Gerald Gaß fordert daher einen finanziellen Schutzschirm für die Kliniken, damit es nicht zu Engpässen in der Versorgung kommt und Krankenhäuser nicht bankrottgehen.

„Kliniken können sich nur dann konsequent auf ... Corona-Patienten konzentrieren, wenn sie ... die Sicherheit erhalten, dass Absagen anderer Behandlungen nicht zu Liquiditätsengpässen führen.“ Dies sagte Gaß der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und sieht als mögliche Konsequenz: „Sonst stehen etliche Häuser sehr schnell vor der Insolvenz.“


Gaß mahnte zur Eile: „Wir brauchen in dieser Woche Klarheit, wie die Stabilität sichergestellt wird. Das Regelfinanzierungssystem ist nicht geeignet, um uns durch die Krise zu bringen. Ohne außergewöhnliche Finanzierungsmaßnahmen werden wir die Epidemie nicht bewältigen“, warnte er.


Gesundheitsminister Jens Spahn sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel haben deshalb deutschen Krankenhäusern/Kliniken einen finanziellen Schutzschirm zugesagt.


DKG-Präsident Gerald Gaß betonte: „Wir verlassen uns in diesem Zusammenhang darauf, dass der von der Bundeskanzlerin versprochene Schutzschirm für alle Krankenhäuser schnell und unkompliziert umgesetzt wird.“


Das INOG Institut mit seiner spezifischen Expertise für Liquiditätsbeschaffung in Krankenhäusern und Kliniken, bietet den Häusern deshalb Hilfe an. Es übernimmt für die Einrichtungen, immer auf der Basis der sich täglich ändernden Gesetzgebung und Verwaltungsvorschriften, die Beantragung sowie die gesamte Abwicklung und Administration von Fördermitteln aus dem Schutzschirm der Bundesregierung und Fördermitteln der Länder.


Dadurch gewährleistet das INOG Institut, dass die Häuser sich somit voll und ganz auf die in diesen Zeiten extrem schwierige Aufgabe der optimalen Patientenversorgung konzentrieren können. Die erfolgreiche Generierung von Fördermitteln wird druch das INOG Institut erledigt, damit die Einrichtungen die besonderen aktuellen Herausforderungen in dieser existenziellen Notlage meistern können.


- Je früher die Häuser aktiv werden, desto besser. -

Der Gesundheitsmarkt ist im Wandel und wird Teil des wirtschaftlichen Wettbewerbes. Dies manifestiert sich vor allem darin, dass Krankenhäuser seit vielen Jahren unter permanenter finanzieller Bedrohung agieren, da die Kosten steigen, während die Erlöse konstant bleiben. Dadurch ist die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser angespannt. Fast jedes dritte Allgemeinkranke


nhaus in Deutschland (30 %) hat im Jahr 2017 Verluste geschrieben (Quelle: Krankenhaus Rating Report, 2019). 12% sind akut von der Insolvenz bedroht (Quelle: Deloitte – Healthcare der Zukunft und internationale Ansätze, 2019). 81% aller Krankenhaustopführungskräfte rechnen mit weiteren Verschlechterungen im finanziellen Bereich (Quelle: Roland Berger Krankenhausstudie, 2019).


Eine Ursache ist in der Kostenstruktur zu finden. Krankenhäuser stellten nach Angaben des Statistischen Bundesamts mit 26,1% den Sektor mit dem größten Einzelausgabenposten im Gesundheitsbereich dar.

Die Ausgaben sind steigend und beliefen sich 2016 auf über 93 Milliarden Euro. Hinzu kommt, dass sie als Erbringer von hochkomplexen, kapitalintensiven Dienstleistungen wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch, Investitionen tätigen müssen. Im Jahr 2017 stammten 45% der getätigten Investitionen der Krankenhäuser aus öffentlichen Mitteln. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass über die Hälfte der von den Krankenhäusern eingesetzten investiven Mittel nicht aus öffentlichen Fördermitteln stammten. Den nichtgeförderten Anteil der Investitionen müssen die Krankenhäuser anderweitig aufbringen. 28% stammen direkt aus Eigenmitteln

des Krankenhauses (z. B. Wahlleistungserlöse, Überschüsse aus den Leistungsentgelten).

Von den Trägern der Krankenhäuser werden 9% der Investitionen zur Verfügung gestellt. Weitere 17 % werden über den Kapitalmarkt finanziert. Der Rest entfällt auf andere Finanzierungsquellen (z. B. Spenden, Fördervereine). Die Finanzierung der Krankenhausinvestitionen über öffentliche Fördermittel ist für viele Krankenhäuser nicht mehr ausreichend, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Auch die Tatsache, dass nahezu alle Kliniken in Deutschland hohe Außenstände bei den Kostenträgern aufgebaut haben (zumeist hervorgerufen durch MDK – heute: MD Prüfungen) führt dazu, dass dringend benötigte Liquidität fehlt. Daher müssen die Akteure in Zeiten leerer öffentlicher Kassen umdenken und nach neuen Finanzierungssystemen suchen. Auswege aus diesem Dilemma bieten nur zielgerichtete Investitionen, die strukturelle Weiterentwicklungsoptionen erschließen. Die Herausforderung für die Krankenhäuser besteht also nicht mehr allein darin, ihre operative Effizienz und Qualität zu sichern, sondern zusätzlich darin, Investitionsmittel zu beschaffen. Ohne Strukturinvestitionen und gewaltige Management-Anstrengungen rutschen immer mehr Kliniken in die roten Zahlen.


Jegliche Form der Illiquidität führt ohne Verzögerung zum Zustand des mangelnden Handlungsspielraumes.

Das INOG Institut hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, mangelnden Handlungsspielraum in Kliniken und Krankenhäusern, hervorgerufen durch Illiquidität, durch einen ganzheitlichen Ansatz zu bekämpfen und den Kliniken somit wieder Handlungsspielräume für Investitionen etc. zur Verfügung zu stellen.


Das INOG Institut verfolgt deshalb einen Ansatz, der aus 4 Hauptpunkten besteht und bestenfalls zeitgleich durchgeführt werden sollte:


MD Themen erledigen

Ungeahnte Möglichkeiten am Verhandlungstisch: Auch und gerade vor dem Hintergrund des MDK-Reformgesetzes und der hieraus folgenden Bedrohungen. INOG zeigt Ihnen kompetent, wie durch professionalisierte Verhandlungsführung, Außenstände bei den Kostenträgern abgebaut werden können. Dies führt bis zur Übernahme der kompletten Verhandlungsführung durch das Institut.


Budgetverhandlungen

Oftmals wird das Verhandlungspotential von den Einrichtungen unterschätzt. Zusammen mit mangelnder Vorbereitung führt das dazu, dass schon der ökonomische Basis-Rahmen nicht ausreichend dimensioniert ist. INOG übernimmt, wenn dies gewünscht ist, die kompletten Budgetverhandlungen für ihr Haus.


Neustrukturierung & Organisation

Das INOG INSTITUT unterstützt die Einrichtungen dabei, die bestmögliche Patientenversorgung sicherzustellen. Auch im Falle einer Sanierung.

Ein häufig anzutreffendes Problem ist beispielsweise die ausufernden und redundanten Prozesse, die neu zu organisieren und zu implementieren sind. INOG steht Ihnen hierbei mit ausgewiesenen Experten aus dem Krankenhausbereich zur Verfügung.


Fundraising

Die völlig unzureichende Mittelbereitstellung der dualen KH-Finanzierung zwingt die Einrichtungen dazu, alternative Finanzierungsformen zu eruieren und zu etablieren. Die professionelle Akquise von Spendenmitteln stellt ein immer wichtiger werdendes Instrument der Finanzierung dar. Das INOG INSTITUT hilft den Einrichtungen dabei, eine Spendenkultur zu kreieren und somit unabhängiger zu werden.


Der Aufbau einer „Liquiditätskultur“, welche die genannten 4 Gebiete umfasst, sorgt dafür, dass Ihr Haus, aus eigener Kraft, neue Handlungsspielräume durch Liquidität generiert und somit der Zukunft begegnen kann.

Impressum
INOG - Institut für Neustrukturierung und Organisation im Gesundheitswesen - GmbH
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