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4 Wege aus der Health-Care-Krise | mit Köpfchen und Verhandlungsstärke Liquidität schaffen

Der Gesundheitsmarkt ist im Wandel und wird Teil des wirtschaftlichen Wettbewerbes. Dies manifestiert sich vor allem darin, dass Krankenhäuser seit vielen Jahren unter permanenter finanzieller Bedrohung agieren, da die Kosten steigen, während die Erlöse konstant bleiben. Dadurch ist die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser angespannt. Fast jedes dritte Allgemeinkranke


nhaus in Deutschland (30 %) hat im Jahr 2017 Verluste geschrieben (Quelle: Krankenhaus Rating Report, 2019). 12% sind akut von der Insolvenz bedroht (Quelle: Deloitte – Healthcare der Zukunft und internationale Ansätze, 2019). 81% aller Krankenhaustopführungskräfte rechnen mit weiteren Verschlechterungen im finanziellen Bereich (Quelle: Roland Berger Krankenhausstudie, 2019).


Eine Ursache ist in der Kostenstruktur zu finden. Krankenhäuser stellten nach Angaben des Statistischen Bundesamts mit 26,1% den Sektor mit dem größten Einzelausgabenposten im Gesundheitsbereich dar.

Die Ausgaben sind steigend und beliefen sich 2016 auf über 93 Milliarden Euro. Hinzu kommt, dass sie als Erbringer von hochkomplexen, kapitalintensiven Dienstleistungen wie jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch, Investitionen tätigen müssen. Im Jahr 2017 stammten 45% der getätigten Investitionen der Krankenhäuser aus öffentlichen Mitteln. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass über die Hälfte der von den Krankenhäusern eingesetzten investiven Mittel nicht aus öffentlichen Fördermitteln stammten. Den nichtgeförderten Anteil der Investitionen müssen die Krankenhäuser anderweitig aufbringen. 28% stammen direkt aus Eigenmitteln

des Krankenhauses (z. B. Wahlleistungserlöse, Überschüsse aus den Leistungsentgelten).

Von den Trägern der Krankenhäuser werden 9% der Investitionen zur Verfügung gestellt. Weitere 17 % werden über den Kapitalmarkt finanziert. Der Rest entfällt auf andere Finanzierungsquellen (z. B. Spenden, Fördervereine). Die Finanzierung der Krankenhausinvestitionen über öffentliche Fördermittel ist für viele Krankenhäuser nicht mehr ausreichend, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Auch die Tatsache, dass nahezu alle Kliniken in Deutschland hohe Außenstände bei den Kostenträgern aufgebaut haben (zumeist hervorgerufen durch MDK – heute: MD Prüfungen) führt dazu, dass dringend benötigte Liquidität fehlt. Daher müssen die Akteure in Zeiten leerer öffentlicher Kassen umdenken und nach neuen Finanzierungssystemen suchen. Auswege aus diesem Dilemma bieten nur zielgerichtete Investitionen, die strukturelle Weiterentwicklungsoptionen erschließen. Die Herausforderung für die Krankenhäuser besteht also nicht mehr allein darin, ihre operative Effizienz und Qualität zu sichern, sondern zusätzlich darin, Investitionsmittel zu beschaffen. Ohne Strukturinvestitionen und gewaltige Management-Anstrengungen rutschen immer mehr Kliniken in die roten Zahlen.


Jegliche Form der Illiquidität führt ohne Verzögerung zum Zustand des mangelnden Handlungsspielraumes.

Das INOG Institut hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, mangelnden Handlungsspielraum in Kliniken und Krankenhäusern, hervorgerufen durch Illiquidität, durch einen ganzheitlichen Ansatz zu bekämpfen und den Kliniken somit wieder Handlungsspielräume für Investitionen etc. zur Verfügung zu stellen.


Das INOG Institut verfolgt deshalb einen Ansatz, der aus 4 Hauptpunkten besteht und bestenfalls zeitgleich durchgeführt werden sollte:


MD Themen erledigen

Ungeahnte Möglichkeiten am Verhandlungstisch: Auch und gerade vor dem Hintergrund des MDK-Reformgesetzes und der hieraus folgenden Bedrohungen. INOG zeigt Ihnen kompetent, wie durch professionalisierte Verhandlungsführung, Außenstände bei den Kostenträgern abgebaut werden können. Dies führt bis zur Übernahme der kompletten Verhandlungsführung durch das Institut.


Budgetverhandlungen

Oftmals wird das Verhandlungspotential von den Einrichtungen unterschätzt. Zusammen mit mangelnder Vorbereitung führt das dazu, dass schon der ökonomische Basis-Rahmen nicht ausreichend dimensioniert ist. INOG übernimmt, wenn dies gewünscht ist, die kompletten Budgetverhandlungen für ihr Haus.


Neustrukturierung & Organisation

Das INOG INSTITUT unterstützt die Einrichtungen dabei, die bestmögliche Patientenversorgung sicherzustellen. Auch im Falle einer Sanierung.

Ein häufig anzutreffendes Problem ist beispielsweise die ausufernden und redundanten Prozesse, die neu zu organisieren und zu implementieren sind. INOG steht Ihnen hierbei mit ausgewiesenen Experten aus dem Krankenhausbereich zur Verfügung.


Fundraising

Die völlig unzureichende Mittelbereitstellung der dualen KH-Finanzierung zwingt die Einrichtungen dazu, alternative Finanzierungsformen zu eruieren und zu etablieren. Die professionelle Akquise von Spendenmitteln stellt ein immer wichtiger werdendes Instrument der Finanzierung dar. Das INOG INSTITUT hilft den Einrichtungen dabei, eine Spendenkultur zu kreieren und somit unabhängiger zu werden.


Der Aufbau einer „Liquiditätskultur“, welche die genannten 4 Gebiete umfasst, sorgt dafür, dass Ihr Haus, aus eigener Kraft, neue Handlungsspielräume durch Liquidität generiert und somit der Zukunft begegnen kann.

Impressum
INOG - Institut für Neustrukturierung und Organisation im Gesundheitswesen - GmbH
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50668 Köln
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